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Geschichte von Lauterecken - lauterecken.de

Geschichte von Lauterecken

Frühgeschichte

In der Umgebung der Stadt lebten Menschen schon zu vorgeschichtlicher Zeit, deren Spuren sich nach umfangreichen Funden darstellen lassen.

Römischer SteinFunde aus der jüngeren Steinzeit:

Beil aus schwarzem Gestein vom Wälderbusch (1932), eine Pfeilspitze aus Silex vom Taubhauser Weg, ebenda ein Querbeil, Fragment eines Steinbeils und ein Werkzeug mit asymmetrischer Spitze, beides von der Platte, Fragment einer Quarzitklinge vom Schäferberg.

Bronzezeit:

Hortfund vom Schäferberg im Grenzbereich der Gemarkungen Lauterecken und Grumbach mit einem Lappenbeil und zwei offenen Armringen.
Außerdem liegen in der Gemarkung zwei nicht ausgegrabene Hügelgräber, deren Herkunft noch nicht bestimmt ist. (Vgl. Bantelmann 1972 S. 53/54)

Zur Römerzeit war die Umgebung der Stadt verhältnismäßig dicht besiedelt, wie beispielsweise die umfangreichen Funde von Medard und Lohnweiler beweisen. Auf der Gemarkung von Lauterecken selbst entdeckte ein Bauer zum Ende des 19. Jahrhunderts eine gallo-römische Villa Rustica, außerdem war in einem Haus der Stadt ein römischer Grabstein eingemauert. (Vgl. Zink 1989 S. 16 ff.) 


 

Mittelalter

Wann Lauterecken genau entstanden ist, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit feststellen.

In der Annahme, dass es sich um die Ortsgründung bei einer Burg handelte, könnte sich die Siedlung etwa um das Jahr 1000 entwickelt haben.

Älter als Lauterecken und im frühen Mittelalter von besonderer Bedeutung war der Nachbarort Medard als ein Besitz des Bistums Verdun, der angeblich um 580 von König Childebert II. an einen Bischof von Verdun als Geschenk übergeben wurde. Innerhalb dieses Verdun'schen Besitztums Medard entstand zunächst eine Burg Lauterecken, in deren Nähe eine Siedlung entstand. Es mag dahin gestellt bleiben, ob es sich bei dieser Burg um eine Talburg oder um eine Bergburg handelte, und möglicherweise wurde diese Burg von weltlichen Herren widerechtlich erbaut.

Wappen der Grafschaft VeldenzIm frühen 12. Jahrhundert war es allgemein üblich, relativ schutzlose geistliche Besitzungen zum Schutz einem weltlichen Vogt zu übergeben. Damals begründete Gerlach I., ein Abkömmling der Nahegaugrafen, mit geringem Eigenbesitz und mehreren Vogteien der Erzbistümer und Bistümer Reims, Mainz und Verdun eine eigene Grafschaft, die er nach dem verdun'schen Gebiet Veldenz an der Mosel benannte. Von Anfang an entstand in solchen Gebieten ein Zweispalt zwischen den ursprünglichen geistlichen Besitzern und den Grafen, die eine Eigenherrschaft anstrebten. Die Macht der Bischöfe von Verdun schwand beständig, blieb aber allgemein bis hin zur Auflösung der alten Herrschaftsstrukturen zur Zeit der Französischen Revolution theoretisch erhalten. (Vgl. Medard)

Als Graf Gerlach I. die ursprüngliche  Grafschaft Veldenz begründete, hatte Lauterecken den Nachbarort Medard offenbar überflügelt. Schon vor 1350 (wahrscheinlich 1349) war Lauterecken zur Stadt erhoben worden.

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden die Festungsanlagen mit drei Toren (Untertor, Bergtor, Obertor) und fünf Türmen, von denen drei in der Nähe des stark gefährdeten Untertors standen, zwei weitere an den Knickstellen der Wehrmauer (Vgl. Merianstich). Bei allen Versuchen, eine in die städtische Festungsanlage integrierte Burg dieser frühen Zeit zu beschreiben, ergeben sich für die Kunsthistoriker erhebliche Schwierigkeiten. Es kann aber kein Zweifel darüber bestehen, dass innerhalb der Stadt oder nahe bei der Stadt eine Burganlage bestand, die vornehmlich Verteidigungszwecken, nicht aber herrschaftlicher Repräsentation diente.

Im Jahr 1384 galten die Arbeiten an der ursprünglichen Stadtbefestigung als abgeschlossen. Bei der so genannten Brüderteilung von 1387 erhielt Graf Friedrich von Veldenz die Stadt Lauterecken mit Burg und Burgmannen und einigen nahe gelegenen Orten zugeschrieben, während Medard als Ort des Amtes Odenbach dem Grafen Heinrich zufiel. 1393 begründete Graf Friedrich III. ein eigentliches Amt Lauterecken, in dem er den bislang bestehenden kleinen Bezirk um die Ämter Nerzweiler, Reichenbach und Bosenbach erweiterte.
Zu diesem neuen Amt gehörten die folgenden Orte:

Albersbach, Aschbach, Bettenhausen, Bosenbach, Eßweiler, Föckelberg, Fockenberg, Gimsbach, Hinzweiler, Hundheim, Jettenbach, Kollweiler, Lauterecken, Limbach, Lohnweiler, Matzenbach, Miesenbach, Mühlbach, Nerzweiler, Neunkirchen am Potzberg, Niedersteegen, Niederstaufenbach, Obermohr, Oberstaufenbach, Obersteegen, Oberweiler i. Tal, Reichenbach, Reichenbachstegen, Rothselberg, Rutsweiler am Glan, Schrollbach, Theißberg, Wiesweiler und andere Orte, die heute nicht mehr bestehen.

1444 übernahm Graf Stephan von der Kurpfalz durch Heirat mit der Tochter Anna des letzten männlichen Veldenzers und bildete mit Eigenbesitz und mit der ererbten Grafschaft Zweibrücken die neu Pfalzgrafschaft Zweibrücken, die später als "Herzogtum" bezeichnet wurde. 


 

Neuzeit

So wie Pfalzgraf Ludwig II. im Herzogtum Zweibrücken die Reformation einführte, bekannten sich auch die Bürger der Stadt Lauterecken zum lutherischen Glauben.

Stein aus dem 16. JahrhundertDer Tod des Pfalzgrafen Ludwig II. von Zweibrücken, der 1532 im Alter von 30 Jahren an den Folgen der Trunksucht starb, lenkte die Geschichte von Stadt und Amt Lauterecken in ganz neue Bahnen.

Ludwigs Bruder Ruprecht, der ein geistliches Amt bekleidete, übernahm zusammen mit Ludwigs Witwe die Vormundschaft über den unmündigen Pfalzgrafen und späteren Herzog Wolfgang, der 1543 dem Oheim aus Dankbarkeit eine eigene Pfalzgrafschaft stiftete, die zunächst aus den Ämtern Veldenz und Lauterecken bestand. Ruprecht, der zunächst auf dem Remigiusberg Wohnung genommen hatte, erhob Lauterecken zur Residenzstadt und gab den Bau eines großen repräsentativen Schlosses in Auftrag.

Bereits 1544 starb Ruprecht und hinterließ seinerseits einen unmündigen Sohn, Georg Johannes I. von Veldenz-Lauterecken (Jerrihans), dessen Vormundschaft Herzog Wolfgang übernahm.

Jerrihans wurde ein "misstrauischer, höchst wunderlicher und verschlossener Mensch, der beständig neue Pläne in seinem Kopf hatte und ausheckte, wiewohl auch manchmal gute Gedanken und vorteilhafte Entwürfe bei ihm auftauchten, die aber, aus permanentem Mangel an Geldmitteln, oder an Vertrauen von Seiten anderer, nicht ausgeführt werden konnten." (Lehmann 1867 S. 506)

In der Tat geriet Georg Hans in finanzielle Bedrängnis, die er durch das Erbteil seiner Gemahlin, einer Tochter des schwedischen Königs Gustav Wasa, vergeblich zu überwinden suchte. Er lieh Gelder bei den Herren von Mentzingen und von reichen Bürgern aus der Stadt Straßburg, die er nie zurückzahlen konnte, wurde in einen Prozess vor dem Reichskammergericht verwickelt, der bis lange nach seinem Tod fortdauerte. (Vgl. Schworm 2007)

Grenzstein aus kurpfälzischer ZeitÜber das Leben des Georg Hans erschienen mehrere Bücher, das bislang jüngste von Paul Kittel. (Kittel 2003) 1566 konnte der Fürst die Grafschaft um kurpfälzische Gebiete erweitern, insbesondere um die Grafschaft Lützelstein im Elsass, wohin er später auch den Sitz der Residenz verlegte.

Die Pfalzgrafschaft trug nun den Namen Veldenz-Lützelstein. Während der Eroberungskriege Ludwigs XIV. geriet die Grafschaft in große Bedrängnis. Da Lauterecken streng genommen noch immer ein Besitz des Bistums Verdun war, forderten die Reunionskammern eine Wiedervereinigung mit Frankreich. Leopold Ludwig, der letzte Pfalzgraf von Veldenz-Lützelstein, widersetzte sich dieser Forderung und musste bis zur Beendigung der französischen Besatzung die Grafschaft verlassen.

Keiner der Söhne Leopold Ludwigs konnte die Nachfolge antreten. Gustav Philipp, der älteste, wurde aus heute nicht mehr eindeutig zu bestimmenden Ursachen in einem Turm des Schlosses in Lauterecken gefangen gehalten und 1679 auf der Flucht im Wälderbusch bei Lauterecken erschossen. Zwei weitere Söhne fielen im Krieg. Leopold Ludwig selbst starb 1694.

Die verwaiste Grafschaft sollte eigentlich an Pfalz-Zweibrücken zurückfallen, und Zweibrücken übernahm zunächst die provisorische Verwaltung. Es entspann sich aber ein langjähriger Streit mit der Kurpfalz, die ebenfalls die Nachfolge in Pfalz-Veldenz für sich in Anspruch nahm. Der Streit wurde durch den Veldenzer Successionsvertrag von Mannheim im Jahr 1733 dahin gehend beigelegt, dass die Ämter Veldenz und Lauterecken ganz an die Kurpfalz fielen.

Damit erhielt das pfalz-veldenzische Amt Lauterecken endgültig den Status eines kurpfälzischen Oberamtes, nachdem dieses schon 1697 von kurpfälzischen Truppen besetzt worden war. Die kurpfälzische Verwaltung ließ 1744 die Stadtmauer von Lauterecken niederreißen.


 

Neueste Zeit

Die Stadt blieb bei der Kurpfalz bis zur Neueinteilung der Region im Zuge der Französischen Revolution.

In den neu eingerichteten Verwaltungseinheiten nach der Auflösung der alten Feudalstruktur lag Lauterecken im Département Donnersberg und im Arrondissement Kaiserslautern, war selbst Sitz der Verwaltung eines Cantons und einer Mairie.

Zu der Mairie Lauterecken gehörten zusätzlich die Dörfer Cronenberg, Heinzenhausen, Hohenöllen und Lohnweiler, zum Canton Lauterecken die weiteren Mairien Becherbach, Hundheim und Odenbach.

Historische Aufnahme des UntertorplatzesDie Grenze zwischen den Départements Donnersberg und Saar verlief im Bereich Lauterecken entlang des Glans. Orte mit dem Großteil ihrer Bebauung rechts des Glans gehörten zum Département Donnersberg, die links des Glans zum Département Saar. Nachdem die Franzosen das linksrheinische Deutschland 1814 wieder geräumt hatten, kam es bald auch zur Auflösung der französischen Départements und zu einer abermaligen regionalen Neuordnung durch die Siegermächte.

Ab Niedereisenbach (Glanbrücken) Glan abwärts trennte der Glan nun den „baierischen Rheinkreis“ von dem Fürstentum Lichtenberg mit dem Hauptort Sankt Wendel, das bis 1834zu Sachsen-Coburg gehörte und dann durch Ankauf zu Preußen kam. Damit lag Lauterecken ab 1816 im Rheinkreis des Königreichs Bayern und behielt seine Funktionen als Mittelpunkt einer Bürgermeisterei und eines Kantons.

Der Kanton wurde dem Landcommissariat (heute Landkreis) Kusel zugeteilt. Eine besondere Rolle spielte die Stadt im badisch-pfälzischen Aufstand von 1849.

Im Lauterecker revolutionären Volksverein übernahm der Stadtschreiber Franz König den Vorsitz, und er forderte die Stadt auf, für 70 Gulden Pulver und Blei zu beschaffen, was die Stadtverwaltung zunächst ablehnte, jedoch später nach einer Bürgerversammlung genehmigte. Die Freiheitsbewegung war hier so stark, wie in kaum einem anderen Ort des Landcommissariats.

Die umfangreichen Geldsammlungen und Truppenrekrutierungen wurden allerdings hinfällig, als am 13. Juni 1849 von Grumbach aus eine preußische Division die Grenze überschritt, um den Aufstand zu unterdrücken. Auch während des Krieges von 1866 kam es in Lauterecken nicht zu kämpferischen Auseinandersetzungen, es wurden lediglich durch die Preußen vier Pferde requiriert.

In den Kriegen von 1871/72 und im Ersten Weltkrieg 1914/18 marschierten immer wieder Truppen durch das Glantal. Im Zweiten Weltkrieg kamen in der Stadt selbst durch Fliegerangriffe ungefähr 60 Menschen ums Leben.

Alte SchriftÄnderungen der Territorialzugehörigkeit waren in der Zeit bis nach dem Zweiten Weltkrieg kaum zu verzeichnen. Die Institution des Kantons verlor im Verlauf des 19. Jahrhunderts jede Bedeutung.

Die Loslösung von Bayern erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Länderneuordnung, in der in der französischen Besatzungszone die bayerische Rheinpfalz in das Bundesland Rheinland-Pfalz eingegliedert wurde. Eine Auflösung der alten Bürgermeistereien brachte die Gebiets- und Verwaltungsreform von 1968.

Lauterecken wurde 1972 innerhalb des Landkreises Kusel Sitz einer Verbandsgemeinde mit insgesamt 25 Ortsgemeinden.

Ernst Schworm
Entnommen aus: Westricher Heimatblätter (Sonderausgabe Verbandsgemeinde Lauterecken), S. 104-113.