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Merian - lauterecken.de

Merian

Merians Stich von Lauterecken aus dem Jahre 1645

Merianstich von 1645

Lautereck. Ligt zwischen Odenbach und Wolffstein / an dem Fluß Lauter / daselbst die Glan darzu kompt. Ist ein stattlich Schloß / und Fürstlich Pfältzische Residentz / der Lützelsteinischen Lini / so von Pfaltzgraf Ruperto / Pfaltzgraf Alexanders zu Zweybrücken jüngstem Sohn / herstammen.

Die Gebäu bey solchem Schloß werden von theils für ein Städtlein / von andern nur für einen Flecken gehalten. Herr Pfaltzgraf Georg Hanns / der Aeltere / so Anno 1592. verschieden / hat die Veldentzische / oder Lautereck- und Lützelsteinische Lini fortgepflantzt / und verlassen 1. Hn. Georg Gustav / zu Lautereck / so Anno 1634. gestorben;

dessen Sohn Herr Pfaltzgraf Leopold Ludwig / so Anno 1625. den 1. Feb. gebohren worden / und An. 48. den 4. Julii / mit Fr. Agatha Christina / Graf Philips Wolffgangs zu Hanau Tochter / fürstlich Beylager gehalten hat. 2. Herrn Pfaltzgraf Georg Hannsen / den Jüngern / zu Lützelstein / so Anno 1586. gebohren worden / und sich an Fräulein Susanna / Herrn Pfaltzgraf Ott Heinrichs zu Sultzbach (der Anno 1604. verschieden) Tochter vermehlet hat. Diese Frau Pfaltzgräfin / so Anno 1591. gebohren worden / hat noch unlängsten / nach ihres Herrn Tod / im Schloß zu Nirtingen im Würtemberger Land / aber ohne Leibs-Erben / gelebt; wie dann hochgedachter Herr Pfaltzgraf Georg Hanns / weilen beede seine Herren Söhne / als Herr Georg Otto / und Herr Philips Ludwig / vor ihme verschieden / Anno 1656. ohne Fürstl. Leibs Erben seelig verstorben;

und ihme sein Herr Vetter Pfaltzgraf Leopold Ludwig in Lautereck und Veldentz / (so der Augspurgischen Concession zugethan /) succediret, welchem von seiner vorgedachten Frau Gemahlin gebohren worden 1. Fr. Anna Sophia. 2. Herr Gustav Philips / so gebohren 17. Jul. 1651. 3. Fr. Elisabetha Johanna. 4. Fr. Christina / die gebohren 29. Mart. 1654. und gestorben 14. April. 1656. 6. Herr Christian Ludwig / so gebohren 5. Oct. 1656. gestorben 15. April. 1658. Ich finde / daß die ReichsGebühr / wegen Veldentz / Lautereck / und Lützelstein / monatlich sich auff 2. zu Roß / und 4. zu Fuß / oder 40. fl. und zu Unterhaltung deß Cammergerichts zu Speyer / nach dem erhöchten Anschlag / jährlich zu 133. fl. 21. Kreutzer / und 3. Heller / belauffe;

unter welcher Cameralischen Quota vielleicht auch noch andere Ort mögen begriffen seyn. Siehe unten Zweybrüggen.

Entnommen aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor): Topographia Palatinatus Rheni. Merian, Frankfurt am Main 1645, S. 56–57.

Anmerkungen von Albert Zink

Albert Zink bemerkt 1968 zu Merians Stich:

„Von Röth aus gesehen,zeigt Merians Stich die Stadt in prangender, charaktervoller Schönheit, ihre organische Einheit und ihre durch Mauern und Türme bestimmte Abgescblosseoheit inmitten einer übersonnten, lichten Landschaft. In der Bildmitte nehmen, stark überhöht, links das alte Schloß und rechts davon der Neue Bau, in dessen Formen sich der Stil der Renaissance ausprägt, einen breiten Raum ein.

Um den Schloßbereich und die Ringmauer, die Symbole städtischer Würde und Sicherheit, nicht mit dem Gewirr der sicherlich vorhandenen bürgerlichen Gebäude zu unterdrücken, hat der Künstler auf sie als unwesentlich verzichtet.

Auffallend sind einige treppenartig abgestufte Häusergiebel am Unter-und Obertor, wie sie noch heute in verschiedenen Orten des Glan und Lautertals zu sehen sind.

Der kundige Betrachter wird feststellen, daß der Zeichner bie und da von der topographischen Genauigkeit abgewichen ist und sich einige Freiheiten erlaubt hat. Der Wirklichkeit entsprechen nicht die Lage der Stadtmühle und mehrere Details am Neuen Bau, der nicht drei-sondern zweigeschossig war.

Auch die Ecktürme an der Giebelseite des Gebäudes sind Zutaten des Meisters. Die Einmündung der Lauter in den Glan ist etwas nach oberstrom verlegt, während weiter lauter-und glanaufwärts eine Brücke erscheint, die nicht vorhanden war. Offenbar wollte der Zeichner die weiter oben gelegene Lauterbrücke hier unterbringen.

Der mit einem Storchennest gekrönte Turm am Untertor ist zu weit nach links gerückt, während über dem Tor eine Wohnung liegt, die noch am Anfang des 19. Jahrhunderts vorhanden war.

Rechts des Turms am Untertor erscheint ein nicht nachzuweisender Turm. Ihm folgt der mit einer barocken Haube überdachte Bergturm. der weiter bergaufwärts stehen müßte.

Links dieses Turms überragt der gotische Turm der Kirche die Stadt. Bemerkenswert sind die in die Ringmauer eingefügten Türme ohne Dach.

Der östlich des Watzkessels gelegene Schmiedsturm fehlt. Am rechten Bildrand erscheinen der spitze Turm am Obertor und links davon ein anderer, der vermutlich zu dem dort gelegenen Kellenbachschen Haus gehörte.

Die Bergkulisse im Hintergrund des Bildes, in der die Hochstraße in Richtung Hohenollen stark herausgehoben wird, entspricht den landschaftlichen Gegebenheiten.

Im übrigen ist nicht festzustellen, ob der Stich von Merian selbst oder von einem seiner Mitarbeiter stammt.“

Entnommen aus: Albert Zink: Chronik der Stadt Lauterecken, Neustadt a.d.W. 1968, S. 78-79.